Corona Aufarbeitung

Corona Aufarbeitung

Benennen - Erkennen - Überwinden

Am 6. März 2026 lud der Kreisverband Amberg‑Sulzbach der Basisdemokratischen Partei Deutschland – dieBasis – gemeinsam mit den Kreisverbänden Regensburg, Schwandorf und Weiden zu einem interregionalen Vortragsabend ein. Der Veranstaltungsort war der Landgasthof Dotzler in Freudenberg, wo sich über 200 Gäste versammelten.

Die Pandemie‑Maßnahmen der letzten Jahre haben in der deutschen Gesellschaft tiefe Risse hinterlassen. Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen, widersprüchliche Informationen und ein Gefühl der Ohnmacht. Das Motto der Veranstaltung „Corona Aufarbeitung – Benennen – Erkennen – Überwinden“ – sollte genau diesen Konfliktpunkten begegnen.

 

Hans Märkl eröffnete den Abend mit einer kurzen Begrüßung der rund 200 anwesenden Gäste und brachte gleich zu Beginn seine Enttäuschung darüber zum Ausdruck, dass von den etwa 130 persönlich eingeladenen Gästen aus Politik und öffentlichem Leben kein einziger diese Einladung angenommen hatte. Märkl betonte, dass das Ausbleiben zahlreicher Entscheidungsträger die künftige Bewältigung des Themenkomplexes „Überwinden“ erheblich erschwere, wenn wichtige Entscheidungsträger sich den Punkten „Benennen und Erkennen“ verweigern.

Im weiteren Verlauf führte Märkl aus, wie wichtig es sei, die Corona Aufarbeitung systematisch anzugehen. Zuerst das Benennen konkreter Probleme und Fehlentscheidungen, danach das Erkennen struktureller Ursachen und schließlich Maßnahmen zum Überwinden der erkannten Defizite. Er warnte davor, dass ohne Beteiligung und Verantwortungsübernahme durch politische Entscheider notwendige Reformen und Lehren aus der Pandemie kaum umgesetzt werden könnten.

Anschließend gab Märkl einen kurzen Exkurs zum Thema „Kosten der Aufrüstung in Deutschland“. Er schilderte die derzeit vorliegenden, teilweise widersprüchlichen Informationen zur finanziellen Belastung für Steuerzahler und wies darauf hin, dass mangelnde Transparenz und komplexe Budgetdarstellungen das Verständnis für tatsächliche Kosten erschweren. Märkl forderte klarere Aufschlüsselungen und nachvollziehbare Darstellungen, damit Bürger und politische Akteure die ökonomischen Auswirkungen besser einschätzen und in die öffentliche Debatte einbringen könnten.

Norbert Peter übernahm anschließend die Moderation des Abends. Gewohnt souverän stellte er die folgenden Beiträge und Referenten vor und schlug gekonnt die Brücke zwischen den einzelnen Beiträgen.

Im Anschluss hielt Prof. Dr. Klaus Steger, Molekularbiologe und Fachanatom, einen viel beachteten Vortrag über die wissenschaftliche Evidenz rund um Long Covid und Post‑Vac. Des Weiteren lieferte er eine Bewertung der sogenannten  modRNA‑Technologie und der Rolle des PCR Tests bei der Erzeugung von Fallzahlen. Im letzten Teil seines Vortrages ging er dann noch auf die drei zentralen Probleme der sogenannten „Corona Impfung“ ein und betonte die Notwendigkeit weiterer unabhängiger Forschung sowie transparenter Risiko‑Nutzen‑Abwägungen.

Die vollständigen Details zu seinem Vortrag sowie sämtliche verwendeten Grafiken und Präsentationsfolien können dem unten verlinkten Videomitschnitt der Veranstaltung von Eventorum TV entnommen werden. Dort sind alle erläuternden Sequenzen in voller Länge verfügbar.

Dr. Gunter Frank, einer der kontrovers diskutierten Ärzte im deutschsprachigen Raum, hielt einen rhetorisch brillanten und pointierten Vortrag mit dem Titel „Die Abschaffung der Wirklichkeit“. Der in Heidelberg praktizierende Mediziner bezeichnet sich selbst als „Wissenschaftsanwender“ und stellte klar, dass für ihn als behandelnden Arzt die Übereinstimmung wissenschaftlicher Empfehlungen mit der realen Versorgungslage von zentraler Bedeutung sei. Fehle diese Übereinstimmung, so Frank, stünden unmittelbar Menschenleben auf dem Spiel, eine Verantwortung, die er als praktizierender Hausarzt keinesfalls bereit sei zu tragen. Aus diesem Grund forderte er ein konsequentes Hinterfragen und eine strenge Plausibilitätsprüfung wissenschaftlicher Aussagen und Leitlinien.

Anhand eines Videoeinspielers veranschaulichte Frank seine These von der „Abschaffung der Wirklichkeit“. Während bundesweit in Medien und offiziellen Verlautbarungen von überfüllten Krankenhäusern die Rede gewesen sei, zeigten zahlreiche Clips im Netz tanzendes Krankenhauspersonal vor offenbar leeren Intensivstationen. Dieses Auseinanderfallen von kolportierter Lage und visueller Evidenz nutzte er, um zu zeigen, wie leicht Wahrnehmung und Narrativ auseinanderdriften können und welche Folgen das für politische Entscheidungen und die medizinische Praxis haben kann.

Im weiteren Verlauf des Vortrags stellte Frank die provokante und zentral wichtige Frage, wie es in rechtsstaatlichen Demokratien gelingen konnte, eine neue Arzneimitteltechnologie  ungeprüft und potenziell gefährlich  in großem Maßstab und weitgehend unbeachtet von etablierten Kontrollmechanismen global zu vermarkten. Er kritisierte dabei das Zusammenspiel von Wissenschaftskommunikation, Politik, Medien und Industrie und warf die Frage auf, welche institutionellen Schwächen und Versäumnisse ein solches Geschehen möglich gemacht haben.

Für tiefergehende Einblicke in den Vortrag verweisen wir auch hier auf den Videomitschnitt von Eventorum TV.

Den dritten Teil des Vortragsabends sollte Ramona Lautenschlager aus Neumarkt bestreiten. Sie ist selbst unmittelbar von schweren Impfnebenwirkungen betroffen. Aus der Not heraus hat sie eine Selbsthilfegruppe für Betroffene von PostVac, PostCovid und ME/CFS gegründet, um anderen zu helfen und Erfahrungen sowie Bewältigungsstrategien auszutauschen.

Wegen ihres schlechten Gesundheitszustands konnte Frau Lautenschlager an diesem Abend leider nicht persönlich teilnehmen. Stattdessen hatte sie eine Videobotschaft aufgezeichnet, die mehr als 20 Minuten dauerte und dem Publikum auf einer Leinwand zugespielt wurde.

In diesem Beitrag schilderte sie eindrücklich und detailliert ihren persönlichen Lebensweg und das Leid, das sie seit der sogenannten Impfung durchlebt. Sie beschrieb die Entwicklung ihrer Symptome, die Auswirkungen auf Alltag, Familie und Beruf sowie die emotionalen und praktischen Herausforderungen, denen sie täglich gegenübersteht. Diese offene und sehr persönliche Schilderung zeigte bei vielen Anwesenden sichtliche Betroffenheit.

Nach diesen Vorträgen eröffnete Moderator Norbert Peter eine offene Fragerunde. Das Publikum stellte den anwesenden Referenten  Fragen, die thematisch von Impfstoff‑Sicherheitsdaten über rechtliche Aspekte des Notstands bis zu psychologischer Nachbewältigung reichten. Die Diskussion verlief konstruktiv und spiegelte das erklärte Ziel der Veranstaltung wider, gesellschaftliche Gräben zu überbrücken, anstatt zu vertiefen.

Der Vortragsabend im Landgasthof Dotzler erwies sich als großer, aber gleichzeitig gut strukturierter Dialog über einen höchst kontroversen Themenbereich. Die Kombination aus wissenschaftlicher Expertise, persönlichen Erfahrungsberichten und direkter Publikumsbeteiligung schuf ein Forum, das sowohl Aufklärung als auch Empathie förderte.

Nach diesem Abend sieht sich der Kreisverband dieBasis Amberg‑Sulzbach in seinen Bemühungen bestätigt, dass es wichtig ist, diesen Debattenraum einzufordern. Das übergeordnete Ziel bleibt, eine nachhaltige, transparente Diskussion zu führen, die langfristig das Vertrauen in der Bevölkerung stärkt, auch wenn sich Entscheidungsträger und Mitverantwortliche des öffentlichen Lebens dieser Aufarbeitung gerne entziehen würden.

Text und Fotos

Janba

Unser besonderer Dank gilt dem Team von Eventorum TV. Mit hoher Professionalität und technischem Können haben sie den Abend sowohl visuell als auch akustisch brillant begleitet. Durch ihre zuverlässige Betreuung der Kamera‑ und Lichttechnik sowie die gelungene Bildregie trugen sie maßgeblich zur Atmosphäre und zum reibungslosen Ablauf der Veranstaltung bei. Vielen Dank für das engagierte, freundliche und jederzeit professionelle Auftreten.

Mit dem folgenden Link können alle anwesenden Gäste den Abend noch einmal Revue passieren lassen. Für alle, die den Vortrag verpasst haben, hier besteht die Gelegenheit, den gesamten Abend online nachzuverfolgen.

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